Aufbau
Jede DWH-Lösung greift auf die operativen Systeme des Unternehmens zu.
Relevante Daten werden in die Datenbank geladen. Auf die dort vorhandenen Daten
greift ein Analysetool zu, das dem Anwender am Client die Abfrageergebnisse
präsentiert. Neben der technischen Um-
setzung spielt dabei die Ermittlung
der entscheidungsrelevanten Daten und deren Modulierung eine wichtige Rolle.
In einem entsprechenden Consultingprozess wird festgelegt, welche Daten
in das unternehmens-
spezifisches Datenmodell integriert werden.
Für die Funktionalität einer Data Warehouse-Lösung sind
zwei Vorgänge, Aktualisierung der DWH-Datenbank und Bearbeitung von
Abfrage-
prozessen, entscheidend. Zuerst müssen alle Daten, die berücksichtigt werden
sollen, aus den operativen Systemen des Unternehmens und aus externen Quellen
in die DWH-Datenbank übertragen werden. Dieser Vorgang findet regelmäßig
zu den definierten Aktualisierungszeitpunkten statt und wird auch als ETL-Prozess
(Extraktion, Transformation, Laden) bezeichnet. Der zweite Prozess, die Bearbeitung
von Abfragen, wird durch ein entsprechendes Analysetool ausgeführt, das
auf die Daten der DWH-Datenbank zugreift und die Ergebnisse den Anwendern präsentiert.
Es gibt verschiedene Technologien, die für die Datenanalyse verwendet
werden. Die umfangreichsten Analysemöglichkeiten bietet dabei der OLAP-Ansatz
(Online Analytical Processing). Er ermöglicht das Navigieren durch den
Datenbestand in der DWH-Datenbank. Ergebnisse können in verschiedenen tabellarischen
und grafischen Formen dargestellt werden. Zudem erhält der Anwender zeitnah
Antwort auf seine Fragenstellungen und kann sich jederzeit ohne die Hilfe von
Dritten Analysen generieren.
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